Tarifvertrag telekom verdi

Die Unterzeichnung der CA-Vereinbarungen wird am 23. bzw. 24. Juli folgen. Für die 20.000 deutschen Mitarbeiter von T-Systems International, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, gilt dieser Deal jedoch leider nicht. Diese Mitarbeiter müssen das Ergebnis ihrer nächsten Vereinbarung abwarten, die Verhandlungen zwischen ver.di und der Unternehmensleitung sind für den 2. Mai angesetzt. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden.

Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich. Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt. T-Systems ist nach wie vor in Lohngesprächen mit Mitarbeitern verstrickt, die eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent für 11.000 Mitarbeiter fordern, die unter ihren Tarifabschluss fallen. Das deutsche Arbeitsrecht verpflichtet keinen Arbeitgeber/Reeder, Tarifverträge auf Arbeitnehmer an Bord seiner Schiffe unter deutscher Flagge anzuwenden. Die Tarifverträge in der deutschen Schifffahrtsindustrie (Manteltarifvertrag See und Heuertarifvertrag See) gelten nur, wenn: Die Sozialpartner haben sich auch auf eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit geeinigt, die von 38 auf 36 Stunden sinken wird. Die Abschlagszeit – die ab 2019 gilt – wird jedoch nicht auf den Wochenplan angewendet, da die Arbeitnehmer stattdessen 14 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr erhalten. Gemäß der Vereinbarung gilt die Arbeitszeitverkürzung auch für Teilzeitmodelle, die innerhalb des Unternehmens existieren. Ein Datum der Umsetzung wurde jedoch nicht vereinbart, und die Verhandlungen sind im Gange. Alke Boessiger, Leiterin ICTS-Branche bei UNI Global Union, erklärte: “Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ver.di und die 62.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Deutschland, die eine wohlverdiente Lohnerhöhung erhalten. Der Erfolg dieser Verhandlungen zeigt, was durch sektorale Tarifverhandlungen und starke gewerkschaftliche Unterstützung erreicht werden kann.” Der Start des levelUP! Das Managementprogramm ist ein weiterer Meilenstein auf der Agenda der Deutschen Telekom im Bereich der digitalen Transformation: Im vergangenen Jahr wurde mit der Gewerkschaft Verdi der erste branchenspezifische Tarifvertrag für mobiles Arbeiten abgeschlossen, und im Januar dieses Jahres einigte sich die Deutsche Telekom mit dem Konzernbetriebsrat auf den Betrieb verschiedener Piloten einer Kompetenzdatenbank.

Die aktuellen Tarifverträge stehen zum Download zur Verfügung: In diesem Monat gaben Verhandlungsführer der Deutschen Telekom und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekannt, dass sie für die 55.000 Beschäftigten der Telekom Deutschland, der Niederlassung des deutschen Telekommunikationskonzerns, der Einzelpersonen und Unternehmen im Land betreut, einen Kompromiss erzielt haben. Ver.di verhandelte nicht nur über eine Lohnerhöhung zwischen 4,8 und 5,2 Prozent, sondern auch die Arbeitnehmer werden ihre Arbeitszeit dank eines zusätzlichen bezahlten Urlaubs von 14 Tagen pro Jahr reduzieren. Die Vereinbarung, die andere Leistungen für Arbeitnehmer enthält, gilt für 26 Monate. Tan Sri Zamzamzairani Mohd Isa, Chief Executive Officer der TM Group, sagte, der Hauptzweck des Tarifvertrags sei die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter des Konzerns. Für die levelUP! Die Deutsche Telekom kooperiert mit der international renommierten Business School Duke Corporate Education (Duke CE) in Durham, North Carolina (USA). Das Programm wird Managern nicht nur dabei helfen, ihre Führungsqualitäten auszubauen und zu verbessern, sondern auch neue Ansätze und Denkweisen durch inspirierenden Dialog mit führenden Innovatoren und Management-Experten vermitteln.