Ngg tarifvertrag brauerei

Am Mittwoch ist die Gewerkschaft Nahrung-Gaststätten (NGG) in den meisten Regionen des Brauunternehmens InBev Deutschland zum Handeln aufgerufen. Hintergrund sind die Verhandlungen über ein neues Bundesrahmenabkommen in München. Die Gewerkschaft warf der Arbeitgeberseite vor, einer großen Zahl von Arbeitnehmern eine deutliche Verschlechterung des neuen Vertrags aufzuerlegen. Im anhaltenden Tarifkonflikt der Gilde-Brauerei in Hannover und ihren drei neuen unabhängigen Unternehmen hat das Management die Situation nun noch weiter eskaliert, indem es die Beschäftigten eines dieser vier Unternehmen bis Ende der Woche aussperrt. Dies erfordert unter anderem eine Niedriglohngruppe und niedrigere Zahlungen für die “Grenzarbeiter” (z. B. Sekretäre, Verkäufer, Fahrer, Lkw-Fahrer und viele andere). Claus-Harald Custer, stellvertretender NGG-Vorsitzender und Chefverhandler: “Die deutsche Brauer-Bundesregierung will eine Aufspaltung der Belegschaft, er will einzelne Brauereiflächen schlechter belohnen als andere. Aber wir wollen keine Mitarbeiter erster und zweiter Klasse, aber wir machen gute Arbeit wird fair belohnt. Die IUL-nahe Deutsche Gewerkschaft für Ernährung und Alliierte Arbeitnehmer (NGG) veröffentlichte eine Pressemitteilung über den anhaltenden Tarifstreit ihrer Mitglieder in der Gilde-Brauerei in Hannover. Nachfolgend finden Sie die englische Übersetzung dieser Pressemitteilung.

3. Februar 2011: Warnstreik bei Spaten-Franziskaner-Bräu in München Parallel zu den Tarifverhandlungen am 3. Februar 2011 in München wird es weitergehen, die Beschäftigten im Warnstreik nach Brauereien: Spaten-Franziskaner-Bräu in München, Hannover Gilde Brauerei, Brauerei Beck & Co. Brauerei Service und Roland in Bremen und Diebels Issum. Am Dienstag hatten sich Mitarbeiter der Privatbrauerei Dinkelacker in Stuttgart und des Stuttgarter Hofbräu für mehrere Stunden zur Arbeit eingesetzt. Sie reagierten damit auf die Kündigung des Bundesrahmenvertrags (BRTV) durch den Deutschen Brauerbund. Im September 2019 beschloss die Geschäftsführung, die Tarifverträge für die 130 Beschäftigten von Hannovers ältester Brauerei nicht mehr zu akzeptieren. Dies veranlasste die Gewerkschaft NGG zu Warnstreiks. Lena Melcher, Leiterin der NGG-Region Hannover, kommentiert: “Ein Treffen im August brachte keine Ergebnisse, dann sagte die Geschäftsführung das zweite Treffen im September ab und hat uns auf unbestimmte Zeit abgesetzt. Deshalb hat die NGG Ende November zu einer Streikabstimmung aufgerufen. Dies zeigte, dass 94 Prozent unserer Mitglieder die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen und Tarifverträgen unterstützen.